Joschy
gelebte Deutsch-Spanische Freundschaft

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Hallo ich heiße Joschy

Ich bin eine kleine Yorkshire Terrier Dame und ich weiß gar nicht genau wie alt ich bin. Die erste Hälfte meines kleinen Lebens war nicht so erfreulich und wenn du Lust hast sie zu hören, dann lese doch einfach die folgende Geschichte.

 Wie schon gesagt, ich weiß  nicht genau wann und wo ich geboren wurde. Es muss im Jahr 1993 oder 1994 gewesen sein. Es kann aber auch schon früher gewesen sein, als ich als kleiner Welpe das Licht der Welt erblickte. Schon ganz früh wurde ich von meiner Mama und von meinen Geschwistern getrennt, meine neue Pflegefamilie nahm mich mit und hatte dem Herrchen meiner Mama wohl auch ganz viel für mich bezahlt. Nun die erste Zeit ging es bei meinen neuen Pflegeeltern noch ganz gut aber es passierte immer öfters, dass ich ausgeschimpft wurde. Dann wurde es immer schlimmer, mein Herrchen fing an mich zu schlagen und zu treten, so dass ich quer durchs Wohnzimmer flog. Mein Frauchen war immer lieb zu mir aber konnte mich auch nicht immer beschützen. Oft, wenn die beiden ausgegangen sind musste ich auf der Waschmaschine warten bis Sie wieder nach Hause kamen und Ihr könnt euch vorstellen, dass waren oft mehrere Stunden. Gassi gehen war auch nicht viel, es gab ja das Dach eines Geschäftshauses wo ich meine alltäglichen Bedürfnisse verrichten durfte. Ach da gab es noch so vieles was ich euch erzählen könnte, aber das ist zu traurig. Nun irgendwann im Oktober 1997 holte mich so eine ganz hübsche Frau ab, Sie hieß Isabel und ich sollte dort meine Ferien verbringen, weil mein Herrchen und Frauchen in Urlaub fahren wollte. Eine ganze Woche war ich schon bei Ihr und ich fühlte mich sehr wohl, als Sie ins Krankenhaus musste und ein Baby bekam. So, wohin jetzt mit mir? Ich wurde zu Ihren Bruder und dessen Frau gebracht. Ich hatte so große Angst, dass ich direkt Pippi machen musste, aber die beiden haben überhaupt nicht geschimpft, Sie haben mich sogar gestreichelt und so ruhig und lieb mit mir gesprochen. Ich ging also zu diesen beiden Leuten und verbrachte dort, ich glaube die bisher schönsten Tage meines Lebens. Keiner schimpfte und trat mich, ich bin oft draußen spazieren gegangen, alles war so fremd draußen, vor lauter Angst habe ich nur gebellt. Andere Hunderassen kamen auf mich zu und wollten mich beschnuppern oder mit mir spielen, doch all dieses kannte ich nicht, ich musste es erst lernen. Als meine neuen Pflegeeltern von meinem bisherigen Leben hörten, wollten Sie mich gar nicht mehr abgeben und ich wollte auch nicht mehr in mein altes Heim. Die schöne Frau Isabel hatte dann mit meinen ehemaligen Herrchen gesprochen und so bin ich jetzt schon seit einigen Jahren bei Eugenio, Marion und Andre und ich glaube ich bin der glücklichste Hund der Welt.  Wau, wau.